Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht | |
| Ort: D0433 |
| Datum: Donnerstag, 12.09.2024 | |||
| 11:15 - 12:45 | Dynamisierung von Grenzen Ort: D0433 Chair der Sitzung: Ralf Blasek, Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen Workshop | ||
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Weiterbildung einrichtungsübergreifend stärken: neue Wege innerhochschulischer Einflussnahme und Strategieentwicklung PH Heidelberg, Deutschland Mit der „Zukunftswerkstatt Weiterbildung“ hat die PH Heidelberg im Kontext des Förderprogramms Hochschulweiterbildung@BW seit 2023 ein Instrument zur strategischen Neuausrichtung der wiss. Weiterbildung entwickelt. Das mit Unterstützung der Hochschulleitung aufgesetzte Instrument hat zum Ziel, vor dem Hintergrund der Vielzahl der an der Hochschule an der Weiterbildung beteiligten Akteur:innen eine gemeinsame Strategie für die wiss. Weiterbildung zu verfolgen, ein einheitliches Anbieterverständnis zu entwickeln und die Wahrnehmung der Weiterbildung in und außerhalb der Hochschule in einem bottom-up Prozess zu stärken. Dafür sollen auf Basis eines tiefergehenden gegenseitigen Verständnisses gemeinsame Standards geschaffen und klare Zuständigkeiten über die Bereiche Weiterbildung und Transfer hinweg etabliert werden. Perspektivisch soll darüber auch gemeinsam Einfluss auf Ressourcenverteilung und Rahmenbedingungen genommen werden. Die unterschiedlichen Zugänge, die die Beteiligten zur Weiterbildung haben, stellen nach wie vor eine Herausforderung dar. Dennoch konnten als konkrete Ergebnisse bereits der Markenkern der Weiterbildung beschrieben sowie ein auf dem Raster der DGWF aufbauendes PH-spezifisches Transparenzraster entwickelt und mehr Abstimmung im Alltagsgeschehen erreicht werden. In dem Workshop wollen wir zentrale Erfahrungen aus dem bisherigen Prozess vorstellen und mit den Teilnehmenden diskutieren:
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| 15:20 - 16:45 | Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte als Handlungsfeld Ort: D0433 Chair der Sitzung: Dr. Ulrich Wacker, Universität Konstanz Thematischer Schwerpunkt der DGWF 2024 V. Coming soon | ||
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Erfolgsfaktoren und Lessons Learned einer umfangreichen berufsbegleitenden Nachqualifizierung von Informatiklehrkräften im Blended-Learning-Format Universität Konstanz, Deutschland Der Bedarf an berufsbegleitenden Nachqualifizierungsangeboten für Lehrkräfte steigt rasant an, so auch in der Informatik. Universitäten können hierbei zentrale Akteure sein, die forschungsnah und gleichzeitig unterrichtsorientiert Lehrkräften in innovativen Formaten die notwendigen Kompetenzen vermitteln. Herausforderungen bei der Entwicklung und Durchführung dieser Angebote ist die große Heterogenität der Teilnehmenden in Bezug auf Vorkenntnisse, Vereinbarkeit mit beruflichen und privaten Verpflichtungen, die hohe Arbeitsbelastung im Beruf der Lehrkraft und eine weite geografische Verteilung der Teilnehmenden. Erforderlich ist deshalb ein hohes Maß an Flexibilität. Seit 2018 bieten wir vor diesem Hintergrund ein Bologna-kompatibles Blended-Learning-Programm im Umfang von 5 ECTS Credits, das jährlich rund 200 Lehrkräfte im Fach Informatik nachqualifiziert. Trotz des hohen Arbeitsaufwands und des umfassenden Inhaltsumfangs liegt die Abbruchquote bei weniger als 2 % bei einer sehr hohen Gesamtzufriedenheit von über 94 %. In unserem Beitrag stellen wir Konzept und Struktur des „Microcredentials Kontaktstudium IMP“ vor. Wir skizzieren unsere Erfahrungen und präsentieren die Auswertung einer Nachbefragung unter den bisherigen Teilnehmenden mit 327 ausgefüllten Fragebögen, Wir erläutern 27 identifizierte Erfolgsfaktoren, die Konzepten der Lehrkräftefortbildung im Blended-Learning-Formateine Referenz bieten können. Schließlich diskutieren wir am Beispiel des Kontaktstudium IMP, wie innovative berufsbegleitende Studienangebote zur Dynamisierung der Rolle der Universitäten in der Weiterbildung für Lehrkräfte beitragen können. | ||
| Datum: Freitag, 13.09.2024 | |||||
| 10:30 - 12:00 | Dynamisierung von Angeboten – Qualitätssicherung Ort: D0433 Chair der Sitzung: Ralf Blasek, Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen Vorträge | ||||
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Grenzen überwinden und neue Angebote implementieren - Qualitätssicherung für digitale Bildung und Microcredentials FIBAA, Deutschland Wo finanzielle, familiäre, gesundheitliche, räumliche oder zeitliche Faktoren den Zugang zu Bildung und Weiterbildung beschränken, können Hochschulen mit Hilfe von Microcredentials und Online-Bildungsangeboten niedrigschwellige Angebote schaffen, nicht traditionelle Zielgruppen erreichen und so Bildungsformate flexibilisieren sowie ihr Angebot dynamisieren. Dabei spielt die Qualitätssicherung eine wichtige Rolle. Koordinierte interne und externe Qualitätssicherungssicherungsverfahren von Online-Weiterbildung und Microcredentials unterstützen die Vergleichbarkeit mit und die Anrechenbarkeit zu traditionellen und formalen Bildungsangeboten. Das Qualitätsmanagement wird damit zur Grundlage für Hochschulen, die ihr Angebot an Microcredentials und digitaler Bildung nachhaltig und skalierbar aufstellen wollen. Auf Basis der Standards und Leitlinien für die Qualitätssicherung im Europäischen Hochschulraum (ESG) benennt der Vortrag spezifische Aspekte der Qualitätssicherung digitaler Programme und Microcredentials. Es werden Besonderheiten von Zielgruppen und Qualifikationszielen vorgestellt, Besonderheiten der Erstellung didaktischer Konzepte, der Sicherstellung von qualifiziertem Lehrpersonal, der Konzeption der Inhalte, der Sicherstellung der technischen Infrastruktur sowie Fragen zur kontinuierlichen Evaluation, Erfolgskontrolle und Weiterentwicklung des Bildungsangebots. Darüber hinaus wird auf Schnittstellen, Redundanzen, Abgrenzungen und Übergänge zu traditionellen Bildungsangeboten (Präsenzunterricht, Studiengänge mit akademischem Abschluss) eingegangen sowie die Einbindung des Bildungsangebotes in die Gesamtstrategie der Hochschule thematisiert.
Zertifizierungsverfahren Revisited - Herausforderungen und Lösungsansätze in der Qualitätsentwicklung und Professionalisierung in der wissenschaftlichen Weiterbildung in Baden-Württemberg EVALAG (Evaluationsagentur Baden-Württemberg), Deutschland Angesichts der steigenden Relevanz des Umgangs mit Wissen ergibt sich ein Bedarf an qualitativ hochwertigen Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung. Dieser Vortrag widmet sich der Frage, wie Qualität und Professionalität in der wissenschaftlichen Weiterbildung ermöglicht werden können und legt dabei einen Fokus auf das Potenzial von Zertifizierungsverfahren und Professionalisierungsangeboten. Diese Fragestellung ergibt sich im Rahmen der Qualitätsentwicklung im Projekt Hochschulweiterbildung@BW (2022-2024), die EVALAG (Evaluationsagentur Baden-Württemberg) verantwortet. Um diese Frage zu beantworten, wurden im September 2023 (n=8) und März 2024 (n=6) zwei Fokusgruppeninterviews mit Vertreter:innen der Einrichtungen der wissenschaftlichen Weiterbildung in Baden-Württemberg durchgeführt. Dabei wurde eine möglichst große Heterogenität des Samples hinsichtlich Region, Beruf (z.B. Programmplanung, Qualitätsmanagement, Verwaltung, Hochschulleitung) sowie Geschlecht angestrebt. Die qualitativ ausgewerteten Ergebnisse reflektieren die Relevanz und das Potenzial von Zertifizierungsverfahren innerhalb von Einrichtungen sowie von Kooperationen in der zugleich bestehenden Wettbewerbssituation mit bzw. zu anderen Anbieter:innen. Die Analyse zeigt zudem einen Bedarf an Flexibilität und Agilität um möglichst schnell auf die Bedarfe des Marktes reagieren zu können. Weiter deuten die empirischen Erkenntnisse auf die Bedeutung von Vernetzung, Kooperation und Austausch innerhalb der Einrichtungen hin und auf den Beitrag, den Professionalisierungsangebote mit Hands-On Wissen und für eine zielgruppenspezifische Didaktik leisten können.
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