Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht | |
| Ort: D0435 |
| Datum: Donnerstag, 12.09.2024 | |||||
| 11:15 - 12:45 | Dynamisierung von Angeboten – Lehrkräfte Ort: D0435 Chair der Sitzung: Dr. Monica Bravo Granström, Pädagogische Hochschule Weingarten Vorträge | ||||
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Innovative Dynamik zwischen Hochschul- und Weiterbildungsbereich im Feld der Integration internationaler Lehrkräfte im Projekt IGEL Pädagogische Hochschule Weingarten, Deutschland Die Integration internationaler Lehrkräfte (iLK) stellt die Beteiligten vor einige Herausforderungen. Das Programm IGEL der Pädagogische Hochschule Weingarten, in Kooperation mit der Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung und gefördert vom DAAD, begleitet seit 2019 iLK beim Wiedereinstieg in den Beruf. Als Brückenprogramm unterstützt es beim (Re-)Qualifizierungsprozess mit Beratung, Studienvorbereitung und -begleitung sowie Bewerbungshilfe. Mit dem Programm trägt die PH Weingarten zur Verantwortung für ein diversitätsoffenes Bildungssystem bei. Dies geschieht an der Schnittstelle wissenschaftlicher Lehrkräfteausbildung und wissenschaftlicher Weiterbildung, denn das Programm folgt Studiennachforderungen der Schulaufsicht sowie dem Wunsch nach schulnahen Fortbildungsangeboten. Die Begleitforschung (Kansteiner et al., 2022) zeigt, dass alle iLK eine Adaption an die Studien- und Schulanforderungen vollziehen, dies jedoch auf sehr individuellen Wegen. Das IGEL-Team, bestehend aus Lehrkräftebildner:innen und anderem wiss. Personal, stützt dabei eine bisher wenig traditionelle Zielgruppe des Studiums, die zukünftig (nicht zuletzt auch angesichts der Entwicklung der Quereinstiege im Schulsystem) eine ‚normale‘ Zielgruppe darstellen könnte. Im IGEL-Projekt zeigt sich eine innovative Dynamik zwischen der Lehrkräftebildung und Weiterbildung, aus der Impulse für ein reflexives Diversity Management an der Hochschule ergehen. Innovationskraft entfaltet sich zwischen Hochschul- und Weiterbildungsbereich. Der Vortrag beleuchtet entsprechende Erkenntnisse der innovativen Wechselwirkung sowie die Neuausrichtung von IGEL mit Perspektiven für zukünftige Integrationsarbeit.
Professionalisierung der Lehre in der wissenschaftlichen Weiterbildung: Impulse aus einer Befragung der Lehrenden und einer Veranstaltungsreihe in Baden-Württemberg EVALAG (Evaluationsagentur Baden-Württemberg), Deutschland Die Zielgruppe der wissenschaftlichen Weiterbildung unterscheidet sich von jener grundständiger Studiengänge. Teilnehmende in der wissenschaftlichen Weiterbildung verfügen i.d.R. über Berufserfahrung, sind Fach- und/oder Führungskräfte, weisen generell eine höhere Diversität auf und haben daher spezifische Anforderungen an Lehren und Lernen. Diese Anforderungen machen eine Professionalität für die spezifische Zielgruppe notwendig. Im Rahmen von Hochschulweiterbildung@BW (2022-2024) verantwortet EVALAG (Evaluationsagentur Baden-Württemberg) die Professionalisierungsangebote für Lehrende in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Um deren spezifische Bedarfe zu analysieren, wurde 2023 eine Online-Befragung der Lehrenden mit einer Stichprobe von 189 Personen durchgeführt. Im Vortrag werden ausgewählte Erkenntnisse dieser Befragung und deren deskrivptive Auswertung vorgestellt:
EVALAG hat auf Grundlage der Befragung und eines regelmäßigen Austausches mit Vertreter:innen der Didaktikzentren für Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Professionalisierungsangebote für die Lehre in diesem Bereich entwickelt. Im Rahmen des Vortrages werden die konzipierten Angebote vorgestellt, um damit auf Chancen und Herausforderungen in der Umsetzung einzugehen.
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| 15:20 - 16:45 | Verhältnis wissenschaftlicher zur beruflichen Weiterbildung Ort: D0435 Chair der Sitzung: Dr. Alexandra Jürgens, Hochschule Aalen Graduate Campus Chair der Sitzung: Heike Bartholomäus, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Thematischer Schwerpunkt der DGWF 2024 II. Die Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte 2009 markierte einen Wandel in der Segmentierung zwischen dem deutschen beruflichen und akademischen Bildungssystem. Europäische Bildungsreformen wie der Bologna- und Kopenhagen-Prozess förderten die Transparenz und Durchlässigkeit. Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels gewinnen innovative Bildungswege an Bedeutung, die Ausbildung und Studium verbinden. Die wachsende Bedeutung von Future Skills führt zu einem Paradigmenwechsel, bei dem die Sicherung von Fachkräften als gemeinsame Verantwortung von Hochschul- und Berufsbildung betrachtet wird. Die wissenschaftliche Weiterbildung bietet erhöhten Forschungsbezug, Flexibilität und Spezialisierungsmöglichkeiten, fördert die Integration ausländischer Fachkräfte und lebenslanges Lernen sowie eine verbesserte Durchlässigkeit zwischen den Bildungswegen und Bildungsgerechtigkeit durch Qualitätssicherung. | ||||

