Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
|
|
Sitzungsübersicht | |
| Ort: R0712 |
| Datum: Mittwoch, 11.09.2024 | |
| 14:00 - 16:30 | BARCAMP Ort: R0712 Chair der Sitzung: Anna Bergstermann, Frankfurt University of Applied Sciences Chair der Sitzung: Ilona Arcaro, TH Köln Barcamp-Sessions auf Ebene D4 in folgenden Räumen: D0434 (112 P),D0431 (24 P), D0432 (48 P), D0433 (38 P), D0435 (18 P), D0436 (34 P), C0422 (24 P) Ergebnisse aus den Barcamp:Miro Wir starten mit einem Barcamp in die DGWF Jahrestagung 2024! Doch was genau ist ein Barcamp? BarCamps werden als „Unkonferenz“ bezeichnet. Weder Ablauf und Inhalte noch Redner*innen stehen zu Beginn fest, sondern werden gemeinsam festgelegt und gestaltet. Die parallel stattfindenden offenen Workshops, ihre Inhalte und Abläufe werden von den anwesenden Teilnehmenden zu Beginn entwickelt und im weiteren Verlauf mit den Expertisen der Anwesenden ausgestaltet Alle Anwesenden sind daher eingeladen, ihre Themen einzubringen und einen lebendigen Austausch zu entfachen. Die Themenwünsche für Sessions werden typischerweise direkt vor Ort gesammelt, können aber auch bereits jetzt mit der Anmeldung zur Tagung eingebracht werden. Wie kann ich mir den Ablauf eines Barcamps vorstellen?
Abbildung 1: Ablauf Barcamp
Zu Beginn stellt ihr euch mit drei Hashtags untereinander vor. Anschließend präsentieren diejenigen von euch, die eine Sessionidee haben, kurz ihr Thema. Das kann ein Vortrag, ein Workshop, ein Fallbeispiel oder eine offene Frage sein. Die Anderen geben per Handzeichen bekannt, ob der Vorschlag interessant für sie ist. Bei vorhandenem Interesse entscheidet der bzw, die Moderator*in des BarCamps, in welchem Raum und zu welcher Zeit die Session stattfindet und trägt den Beitrag in den Sessionplan ein.
Dann finden parallel die Sessions statt. Der Ideenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt! Einzig limitierender Faktor ist die angesetzte Zeit einer Session: Sie beträgt 45min. Es gilt also, die Zeit einer Session gut einzuteilen und gemeinsam mit der Gruppe (Zwischen-)Ergebnisse festzuhalten.
Du überlegst, eine Session anzubieten – Super! Nachfolgender Dreischritt kann helfen, die Session zu strukturieren – ob im Vorfeld geplant oder am Tag selber spontan entwickelt:
Abbildung 2: Dreischritt bei der Sessionplanung
Wie bei anderen interaktiven Formaten gilt auch bei BarCamps „das Gesetz der zwei Füße“. Wer in einer Session nichts mehr beitragen kann oder nichts Neues lernt, kann jederzeit in eine andere Session wechseln.
Die Ergebnissicherung der Sessions wird sowohl durch Online- wie auch Offline-Medien (z. B. ein EtherPad, Pinnwände, Flipchart) realisiert werden.
Das BarCamp wird in Schritt (4) mit einer Zusammenfassung des Tages, einem Feedback abgerundet.
|
| Datum: Donnerstag, 12.09.2024 | |||||||
| 9:00 - 9:30 | Eröffnung und Begrüßung Ort: R0712 Eröffnung und Begrüßung
durch:
| ||||||
| 9:30 - 10:30 | Keynote Ort: R0712 Chair der Sitzung: Dr. Ulrich Wacker, Universität Konstanz Microcredentials: A New Challenge for Higher Education Prof. Dr. Carlos Delgado-Kloos, Universidad Carlos III de Madrid -Englisch, Rückfragen können auch in deutscher Sprache gestellt werden- | ||||||
| 10:30 - 10:45 | Posterpitch Ort: R0712 Chair der Sitzung: Christina Blake, Universität Konstanz Poster | ||||||
|
|
Anpassung der Eignungsprüfung in weiterbildenden Masterstudiengängen - ein dienstleistungsorientierter Ansatz Frankfurt University of Applied Sciences, Deutschland An der Frankfurt UAS werden seit mehr als 10 Jahren weiterbildende Masterstudiengänge angeboten. Wie im hessischen Hochschulgesetz definiert, öffnet sich die akademische Weiterbildung ebenfalls für nicht traditionelle Zielgruppen, insbesondere den beruflich Qualifizierten ohne ersten Studienabschluss. Für die Weiterbildungsabteilung der Frankfurt UAS ergaben sich in den letzten Jahren auf Grundlage der angebotenen und durchgeführten Eignungsprüfung, Rückschlüsse aus Beobachtungen und Rückmeldung der Kandidatinnen sowie Unternehmen, welche eine Anpassung der Eignungsprüfung notwendig macht. Das Poster stellt das Ergebnis einer wissenschaftlichen Arbeit zum o.g. Thema dar und beleuchtet insbesondere folgende Fragen: Wie kann eine Eignungsprüfung für den Weiterbildungsmarkt von wissenschaftlicher Weiterbildung attraktiver gestaltet werden? Und wie kann die Eignungsprüfung ökonomisiert werden, ohne die Qualitätsstandards von Wissenschaft und Forschung der Hochschule zu vernachlässigen? BioMex – ein innovatives Weiterqualifizierungsprogramm von internationaler Tragweite zfh - Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund, Deutschland Wie kann Fachpersonal gut weiterqualifiziert werden? Das rheinland-pfälzische Partnerland Ruanda strebt an, sich zu einem afrikanischen Zentrum der Biotechnologie und Pharmazie zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Initiative stehen daher sowohl der Ausbau von Forschungskapazitäten und neuen Produktionsanlagen, v.a. im Bereich der Impfstoffproduktion, als auch die Weiterqualifizierung des Fachpersonals, um internationale Qualitätsstandards sicherzustellen. Dem Wunsch nach Sicherung des Fachkräftebedarfs kommt ein neues Zertifikatsprogramm entgegen, das mit einem sehr hohen Flexibilisierungsgrad bedarfsgerechte Weiterbildung anbietet. Studierende und bereits tätige Fachkräfte können aus verschiedenen englischsprachigen Modulen aus den Bereichen Biotechnologie, Pharmazie, Gebäude- und Energiemanagement, Management und interkulturelle Zusammenarbeit wählen. Die Module sind bestehenden, akkreditierten Studienprogrammen entnommen und lassen sich orts- und zeitunabhängig online im Blended-Learning-Format studieren. Multimediale Elemente im E-Learning ermöglichen variable Zugänge und reichern komplexe Themen an. Dabei ist das Zertifikatsprogramm so flexibel aufgebaut, dass sich ganz individuelle fachliche Qualifizierungen erwerben lassen – Micro-Degrees lassen sich nach Interessen beliebig kombinieren, höhere Abschlüsse wie ein CAS sind kumulativ zu erreichen. Das Programm startet im Frühjahr 2024 in Ruanda, und soll perspektivisch auch für Studierende in Deutschland geöffnet werden, womit sich spannende Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit und des interkulturellen Austauschs ergeben, die weit über die aktuelle Zielsetzung hinausgehen.
Komplementäre biografische Angebote in Ergänzung zum wissenschaftsbasierten Seniorenstudium LMU München, Deutschland Das Seniorenstudium der LMU München bietet akademisch Interessierten ein differenziertes Bildungsangebot. Der Fokus liegt auf der Vermittlung und Diskussion wissenschaftlicher Erkenntnisse, aber eine wichtige Ergänzung bieten Arbeits- und Gesprächskreise, insbesondere Veranstaltungen des autobiografischen Schreibens. Hier sind neben den subjektiven emotionalen Erinnerungen auch deren Reflexion und lebensweltliche Einordnung zentral (Behrendt/Kreitz, 2021). Die Beschäftigung mit der eigenen Biografie und die Einordnung dieser in das soziale Umfeld sowie den historischen Zusammenhang (Alheit/Dausien 2023) kann zu Empowerment führen und hat positive Wirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit (Pennbaker, 1997). Das Münchner Zentrum Seniorenstudium hat die Bedeutung und Bereicherung der biografischen Arbeit erkannt und ihr Raum gegeben: Neben der Veröffentlichung zweier Anthologien, verfassten Seniorenstudierende im Rahmen des Flower Power Festivals der Stadt München 2023 autobiografische Texte, die das Erleben der 1960er Jahre thematisierten. Daten einer eigenen Studierendenbefragung im Sommersemester 2023 zeigen positive Auswirkungen der Teilnahme an Arbeits- und Gesprächskreisen: Die biografischen Veranstaltungen wirken aktivierend, u. a. weil soziale Kontakte nachhaltig aufgebaut werden und weil sich die reflektierende Mitarbeit in den Lehrveranstaltungen verstärkt. Auch die Sicht auf das Älterwerden verändert sich intensiver als bei den anderen Teilnehmenden der Befragung.
Qualitätssiegel für wissenschaftliche und künstlerische Weiterbildung an staatlichen Hochschulen und Akademien in Baden-Württemberg EVALAG (Evaluationsagentur Baden-Württemberg), Deutschland Organisationstheorien wie der Neoinstiutionalismus (Meyer & Rowan 1977) belegen die steigende organisationale, politische und gesellschaftliche Relevanz von Zertifizierungen. Im Rahmen von Hochschulweiterbildung@BW (2022-2024) verantwortet EVALAG die Qualitätsentwicklung und hat ein Qualitätssiegel für wissenschaftliche und künstlerische Weiterbildung an staatlichen Hochschulen und Akademien in Baden-Württemberg implementiert. Mit dem Siegel wurden bereits vier Hochschulen bzw. Programme zertifiziert. Das Poster gibt einen Überblick über die Verfahrensarten, wobei entweder Institutionen oder Angebote zertifiziert werden können. Die institutionelle Zertifizierung von Weiterbildungseinrichtungen überprüft und bestätigt die wirksame Etablierung von Verfahren, Prozessen und Instrumenten zur Qualitätssicherung ihrer Angebote. Kriterien sind Ziele und Profil der Einrichtung, Governance und Steuerung, Ressourcen, Lehre und Lernen sowie Qualitätssicherung. Die Zertifizierung von wissenschaftlichen Weiterbildungsangeboten überprüft die Kongruenz von Konzeption und Qualifikationszielen sowie die Effektivität in der Umsetzung. Sie bestätigt, dass die angestrebten Qualifikationsziele und das gewünschte Kompetenzprofil erreicht werden können und stellt fest, auf welcher Niveaustufe des Deutschen Qualifikationsrahmens diese Kompetenzen eingeordnet werden können. Die Zertifizierungskriterien sind: Programmprofil, Curriculum, Prüfungssystem, Organisation des Weiterbildungsangebots, Ressourcen sowie Qualitätssicherung. Zudem werden Lessons Learnt und Good Practices aus den Zertifizierungsverfahren im Poster vorgestellt und eine potentielle Anschlussfähigkeit für andere Bundesländer und Länder reflektiert.
Zukunftsweisende Bildungswege: Die Qualifizierungsmatrix für den Batteriesektor 1Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung; 2Institut für Forschung, Training und Projekte (iftp) im bfw Das iftp im bfw hat als Partner der beruflichen Weiterbildung in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der BTU eine Qualifizierungsmatrix für berufliche Weiterbildungsangebote im Batteriesektor entwickelt. Diese wird im Projekt “KOMBiH – Kompetenzaufbau für Batteriezellfertigung in der Hauptstadtregion” genutzt, um den Rahmen für ein kollaborativ entwickeltes Kursangebot zu schaffen. Die Qualifizierungsmatrix beschreibt den konzeptionellen Ansatz des Projekts, berufliche Qualifizierung als durchlässiges, flexibles System zu denken, das den diversen Bildungs- und Erwerbsbiografien von Beschäftigten und ihren komplexer werdenden beruflichen Tätigkeitsbereichen gerecht wird. Unterschiedliche Bildungspfade zeigen Wege für vergleichbare und zertifizierte Hochschul- und Kammer-Abschlüsse auf. Das Poster zeigt ein modular angelegtes Qualifizierungsprogramm, welches passgenau und situativ auf die konkreten Bedarfe der jeweiligen beruflichen Beschäftigtengruppen zugeschnitten ist. Innerhalb des Projektes werden dafür Technologien wie Virtual Reality, 360°-Touren oder interaktive spielerische Anwendungen genutzt, um adaptiver auf die Vielfalt reagieren zu können. Die Qualifizierungsmatrix veranschaulicht dabei den Brückenschlag zwischen akademischer und beruflicher Aus- bzw. Weiterbildung. Die modulare Qualifizierungsmatrix bildet die Grundlage für zertifizierungsfähige Weiterbildungsangebote der Beschäftigten. Sollten Teilnehmende bereits Kompetenzen in formalen, non-formalen und informellen Kontexten entwickelt haben ist es möglich diese im Rahmen der Qualifikation anrechnen zulassen.
Lieben lernen - Lieben lehren: Sexuelle Gesundheit, sexuelles Wohlbefinden und Prävention von sexualisierter Gewalt als Ziel schulischer sexueller Bildung Hochschule Merseburg, Deutschland Schule hat einen sexualerzieherischen Auftrag, der weit über Aufklärung zu biologisch-körperlichen Prozessen hinausgeht. Lehrer*innen und auch andere pädagogische Fachkräfte sollten daher kompetente Vertrauenspersonen für Schüler*innen sein. Im Idealfall begleiten Lehrkräfte die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu verantwortungsvollen und selbstbestimmten Persönlichkeiten im Umgang mit Liebe, Sexualität und Beziehungen und leisten damit auch einen wertvollen Beitrag für einen grenzachten Umgang und zur Prävention sexualisierter Gewalt. Bis dato sind sie oftmals jedoch nicht ausreichend qualifiziert oder spüren persönliche Hemmnisse, das Thema Sexualität im schulischen Kontext professionell aufzugreifen. Denn: Sexuelle Bildung ist bisher kaum Gegenstand der Lehramtsbildung. Das Curriculum „Sexuelle Bildung für das Lehramt 2.0 – Lieben lernen | Lieben lehren“ eignet sich insbesondere für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften und entspricht aktuellen wissenschaftlichen Standards und Bedarfen in den Themenfeldern Sexuelle Bildung, sexuelle Selbstbestimmung sowie Prävention von und Intervention bei sexualisierter Gewalt. Eine Adaption für weiteres schulisches Personal und anderweitig tätige pädagogische Fachkräfte ist möglich und wünschenswert.
| ||||||
| 13:45 - 14:45 | Keynote Ort: R0712 Chair der Sitzung: Jan Ihwe, Universität Freiburg Wissenschaftliche Weiterbildung im Lichte der Empfehlungen des Wissenschaftsrats Prof. Dr. Birgit Spinath, Wissenschaftsrat, Vorsitzende des Ausschusses Tertiäre Bildung | ||||||
| 14:45 - 15:00 | Thematische Schwerpunkte der DGWF 2024 Ort: R0712 Chair der Sitzung: Prof. Dr. Annika Maschwitz, Hochschule Bremen World-Café + Pitches Pitches des erweiterten Vorstands der DGWF zu den Themen:
| ||||||
| 17:15 - 19:00 | Mitgliederversammlung 2024 Ort: R0712 | ||||||
| Datum: Freitag, 13.09.2024 | |
| 9:30 - 9:45 | Begrüßung Ort: R0712 Begrüßung durch die lokale Tagungsorganisation und dem Vorsitz der DGWF |
| 9:45 - 10:15 | Dissertationspreis Ort: R0712 Chair der Sitzung: Prof. Dr. Olaf Dörner, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Die DGWF zeichnet 2024 zwei Arbeiten aus Preisträgerinnen:
|
| 12:30 - 13:15 | Tagungsabschluss Ort: R0712 Tagungsabschluss und Ausblick auf die DGWF Jahrestagung 2025 in Hannover
|


Abbildung 1: Ablauf Barcamp
Zu Beginn stellt ihr euch mit drei Hashtags untereinander vor. Anschließend präsentieren diejenigen von euch, die eine Sessionidee haben, kurz ihr Thema. Das kann ein Vortrag, ein Workshop, ein Fallbeispiel oder eine offene Frage sein. Die Anderen geben per Handzeichen bekannt, ob der Vorschlag interessant für sie ist. Bei vorhandenem Interesse entscheidet der bzw, die Moderator*in des BarCamps, in welchem Raum und zu welcher Zeit die Session stattfindet und trägt den Beitrag in den Sessionplan ein.
Dann finden parallel die Sessions statt. Der Ideenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt! Einzig limitierender Faktor ist die angesetzte Zeit einer Session: Sie beträgt 45min. Es gilt also, die Zeit einer Session gut einzuteilen und gemeinsam mit der Gruppe (Zwischen-)Ergebnisse festzuhalten.
Du überlegst, eine Session anzubieten – Super! Nachfolgender Dreischritt kann helfen, die Session zu strukturieren – ob im Vorfeld geplant oder am Tag selber spontan entwickelt:
Abbildung 2: Dreischritt bei der Sessionplanung
Wie bei anderen interaktiven Formaten gilt auch bei BarCamps „das Gesetz der zwei Füße“. Wer in einer Session nichts mehr beitragen kann oder nichts Neues lernt, kann jederzeit in eine andere Session wechseln.
Die Ergebnissicherung der Sessions wird sowohl durch Online- wie auch Offline-Medien (z. B. ein EtherPad, Pinnwände, Flipchart) realisiert werden.
Das BarCamp wird in Schritt (4) mit einer Zusammenfassung des Tages, einem Feedback abgerundet.