Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Weiterbildungsnahe Dienstleistungen und Technologien
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Digitale Plattformen in der wissenschaftlichen Weiterbildung und ihre Implikationen für die Anbieter und das Management Eberhard Karls Universität Tübingen, Deutschland Durch die intermediäre Stellung sind in der wissenschaftlichen Weiterbildung unterschiedliche Einflüsse auf ihre Steuerungs- und Koordinationsprozesse wirksam, die durch die Digitalisierung neue Dynamiken erfahren. Anknüpfend an die Diskussion einer „Plattformökonomie“, greift der Beitrag die Entwicklung digitaler Plattformen im Kontext der wissenschaftlichen Weiterbildung auf und fragt nach den Auswirkungen für die Anbieter und das Management. Unter Plattformen werden digitale Infrastrukturen verstanden, die mit ihren Vermittlungsleistungen intermediäre Funktionen innerhalb unterschiedlichster gesellschaftlicher Teilsysteme erfüllen und dadurch neue Steuerungs- und Koordinationsformen von digitaler Organisation, Arbeit und Dienstleistungen hervorbringen. Erste Tendenzen einer solchen „Plattformisierung“ gingen für die wissenschaftliche Weiterbildung einerseits von internationalen kommerziell ausgerichteten Universitäten („MOOCS“) aus sowie andererseits von Unternehmen der Digitalwirtschaft, die Lern-, Kollaborations- oder Marketingplattformen anbieten. Mittlerweile werden von den Anbietern eigene Plattformstrukturen aufgebaut (wie z.B. hoch&weit, südwissen, WIBKO®, wissWeit), die sich wiederum auf die Dynamik des Feldes auswirken. Im Beitrag werden diese verschiedenen Strömungen und Entwicklungen unter Berücksichtigung plattform- und steuerungstheoretischer Konzepte strukturell eingeordnet und zu einer Typologie verdichtet. Auf dieser Grundlage werden anschließend die spezifischen Koordinationsanforderungen und Spannungsfelder für die Anbieter und das Management sowie Implikationen für die zukünftige Systementwicklung der wissenschaftlichen Weiterbildung herausgearbeitet.
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