Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Poster-Pitch
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Innovatives Fernstudienprojekt "International Business Management (MBA)" 1Graduate School Rhein-Neckar gGmbH, Ludwigshafen; 2Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft, Ludwigshafen Die Graduate School Rhein-Neckar bietet in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen und dem Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund einen internationalen, berufsbegleitenden, rein englischsprachigen MBA-Fernstudiengang mit dem Schwerpunkt International Business Management an. Die Studieninhalte umfassen die Module Scientific Theory, Marketing, Logistics, Social Skills, Management, International Competencies, Human Resources Management sowie die Wahlpflichtmodule Law, Sociology, Managerial Finance & Macroeconomics. Das Studium ist vom Akkreditierungsrat akkreditiert und schließt mit dem Master of Business Administration der Hochschule Ludwigshafen ab. Welcher Studiengang kann von sich behaupten zu 100% flexibel, international und persönlich zu sein? Der MBA-Studiengang International Business Management der Graduate School Rhein-Neckar kann das! Der Studiengang ist zu 100% flexibel - Alle Pflichtveranstaltungen finden online statt - Flexibles Lernen dank aufgezeichneter Online Sessions - Prüfungsleistungen wie Businessplanspiel, Case Studies & „Start-up Pitch“ gewährleisten Praxistransfer - 4 Semester, Studienstart zum Sommer- & Wintersemester 100% international - Studierende & Dozierende aus aller Welt - Double Degree-Optionen & Zusatzmodule an kooperierenden Universitäten - Kooperationen mit London Metropolitan University und Manhattan Institute of Management 100% persönlich - Persönliche, zeitgemäße Kommunikation - Online-Masterthesis-Workshops - Online Sessions und Kontakt zu MBA Ambassadors für Studieninteressierte Rückmeldungen von Teilnehmer*innen: https://www.hwg-lu.de/studium/master/international-business-management-mba/erfahrungsberichte Total digital - Microlearnings on demand zfh - Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund, Deutschland Die wissenschaftliche Weiterbildung wird von Langzeitangeboten in Form von Zertifikatskursen und Studiengängen dominiert. Doch sind diese Formate in einem zunehmend digitalisierten und damit auch schnelllebigen Alltag zeitgemäß? Sind nicht vielmehr kleinteilige Formate gefragt, die Lernen on-demand ermöglichen und den Fokus auf den kurzfristigen Erwerb von Kompetenzen legen? In unserem Projekt „Aufbau eines Microlearning-Weiterbildungsportals“, einem Verbundprojekt zwischen dem zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund und dem virtuellen Campus Rheinland-Pfalz (VCRP) sowie den Hochschulen Worms und Koblenz, wird ein webbasiertes Portal mit kleinteiligen on-demand-Lernformaten entwickelt, das einen niedrigschwelligen Einstieg in die digitale Weiterbildung ermöglicht. Dabei soll eine möglichst breite Zielgruppe angesprochen und über verschiedene Angebotsformate erreicht werden. Ziel ist zudem, dass Dozenten ihre Inhalte selbstständig über sog. Technisch-didaktische Templates in die Plattform einstellen können, wodurch auch das Lehrpersonal einen vereinfachten Zugang zur Erstellung digitaler Lehrinhalte erhält. Eingerichtet wird zudem ein ePayment-Verfahren, das sowohl dem Kunden verschiedene digitale Zahlungsweisen bietet als auch interne Abrechnungs- und Verrechnungsprozesse größtenteils automatisiert, so dass der administrative Aufwand geringgehalten wird. Herausforderungen, denen wir im Projekt unter marketingtechnischen Gesichtspunkten begegnen, betreffen die passgenaue Ansprache einer sehr breiten und divergenten Zielgruppe über das Hochschulumfeld hinaus sowie Abwägungen zu Finanzierungs- und Preismodellen.
Weiterbildungsportal für die nachhaltige Entwicklung digitaler Kompetenzen Universität Koblenz, Deutschland Die Etablierung nachhaltiger digitaler Weiterbildungskulturen ist eine große Herausforderung der (Weiter-)Entwicklung digitaler Lehre. Es gilt, digitale Kompetenzen wirksam zu vermitteln, fortlaufend und systematisch auszubauen und dabei fächerübergreifend von diversen Expertisen und Methoden zu profitieren. Im Forschungsprojekt DigiKompASS der Universität Koblenz und der RPTU Kaiserslautern-Landau entsteht unter anderem ein zentrales internes Weiterbildungsportal. Dieses soll Weiterbildungsangebote in einer Weise präsentieren, die es Universitätsangehörigen erlaubt, gezielt und systematisch ihre digitalen Kompetenzen zu verbessern, um eine nachhaltige Basis zur Gestaltung einer qualitativ hochwertigen (digitalen) Lehre zu schaffen. Der DigCompEdu wird als Referenzrahmen verwendet - so können digitale Kompetenzen adäquat benannt, herausgestellt und vermittelt werden. Zudem kann er Nutzer:innen bei der Suche nach passenden Angeboten helfen, indem die Kompetenzfelder als Suchkriterien dienen. Geplant ist auch, Lernpfade anhand von verschiedenen Kompetenzstufen als Microcredentials anzubieten. Insgesamt soll das Portal mit Hilfe diverser Nutzer:innen-zentrierter Ansätze (wie Personas, Self-Assessment) so gestaltet werden, dass es auf die spezifischen Bedürfnisse der Lehrenden abgestimmt ist und diese motivierend „mitnimmt“. Eine große Herausforderung ist es deshalb, das Kompetenzraster des DigCompEdu zu vermitteln, den Weiterbildungsangeboten adäquat zuzuordnen und ein passendes System zu finden, das die Kompetenzen übersichtlich darstellt. Gesamtziel ist es, die Etablierung einer nachhaltigen Weiterbildungskultur auf dem Gebiet digitaler Lehr- und Lernkompetenzen zu fördern.
AdLer-3D-Lernumgebung für Studierende Technische Hochschule Aschaffenburg, Deutschland Die fortschreitende Digitalisierung im Bildungssektor ist gerade für die Berufliche Weiterbildung von zentraler Bedeutung. Bereits seit längerer Zeit sind in diesem Kontext zeit- und ortsunabhängige Lehr-Lern-Formate sehr wichtig. Allerdings bietet digitales Lernen auch großes Potential hinsichtlich dem Thema Motivationsförderung. Serious Games stellen ein vielversprechendes Beispiel von Game-based Learning (GBL) dar, um die Lernmotivation zu adressieren. Hierbei geht es darum, Mechaniken (digitaler) Spiele zu verwenden, um einen Wissenserwerb zu ermöglichen, der zeitgleich motivierend gestaltet ist. Das AdLer-Projekt hat zum Ziel ein frei verfügbares Instrument zu entwickeln, mit welchem Lehrende virtuelle 3D-Lernumgebungen erstellen und in ihrer Lehre in unterschiedlichen Formen einsetzen können. Mit Hilfe eines Autorentools werden Lehrende bei der Konzeption und Erstellung von 3D-Lernumgebungen unterstützt. Dadurch können Lehrende auf schnellem und einfachem Weg eigene digitale 3D-Lernumgebungen erstellen sowie nach ihren individuellen Vorstellungen hinsichtlich der eigenen Lernszenarien konfigurieren. In der 3D-Lernumgebung können Lernende nach den Prinzipien des GBL erkundungsorientiert und interaktiv lernen. Dazu können Lernende mit einem virtuellen Avatar die AdLer-3D-Lernumgebung betreten und verschiedene Handlungsmöglichkeiten wahrnehmen. Sie können sich frei in dieser Lernumgebung bewegen und unterschiedliche Lernangebote (z.B. die Bearbeitung von Lernelementen, wie H5P, Text und Video) durchführen. Im geplanten Poster-Pitch wird eine aktuelle Version der Software AdLer präsentiert und steht für die Konferenzteilnehmer zum Ausprobieren bereit.
Design Principles für emotionssensitive Lernwelten im Sozialwesen Institut für Angewandte Informatik, Deutschland Durch die zunehmende Erweiterung von Lernangeboten an Hochschulen und in Betrieben in den digitalen Raum, wird es notwendig, Emotionen der Lernenden zu berücksichtigen, die bei den meisten Konzeptionen vernachlässigt werden. Besonders sensible Themen können zu starken Reaktionen führen und mit Überforderung und Verunsicherung einhergehen. Gleichzeitig sind solche Themen häufig im Rahmen der Vermittlung von sozialen und emotionalen Kompetenzen zu finden. Die Posterpräsentation geht der Frage nach, welche Design Principles zur Gestaltung von emotionssensitiven Lernwelten zu beachten sind. Der Fokus liegt auf der Entwicklung eines niedrigschwelligen, bedarfsgerechten E-Learnings bzw. Blended Learnings, welches die Berücksichtigung emotionaler Zustände ermöglicht. Um dies zu realisieren, wird ein Design Science Research Ansatz (Gregor et al., 2020; Hevner et al., 2004) zugrunde gelegt. Dabei werden aus den erhobenen Anforderungen von zwei Use Cases Design Principles abgeleitet. Diese können auf Weiterbildungen mit digitalen Anteilen angewendet werden, um die Gefahr einer Überlastung der Lernenden zu minimieren und dadurch langfristig den Lernerfolg zu unterstützen. Die Design Principles umfassen unter anderem:
Die Implementierung der emotionssensitiven Lernumgebung in den Use Cases wird von einer Evaluation begleitet, um die Messansätze und Gestaltung der Lernorganisation ideal auf die Bedürfnisse der Lernenden und Lehrenden anzupassen.
Hands-on Artificial Intelligence (KI@MINT) Stärkung der KI-Kompetenzen bei Studien- und Qualifizierungsangeboten Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Deutschland Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung ist Verbundpartner im Projekt Hands-on Artificial Intelligence (KI@MINT) zur Stärung der KI-Kompetenzen bei Studien- und Qualifizierungsangeboten. Das Teilprojekt zielt auf die Erweiterung der wissenschaftlichen Weiterbildungsangebote zur Qualifizierung von KI-Fachkräften und fördert die Durchlässigkeit von universitären Bildungsangeboten, die Begeisterung von Studieninteressierten sowie beruflich qualifizierten Bewerbern mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung. Geplant sind u. a. folgende Maßnahmen:
Für die Förderung ethischer, datenschutzrechtlicher, kritisch-gesellschaftlicher Kompetenzen erfolgt eine Verständigung über ethische Standards zur menschenzentrierten und werteorientierten Entwicklung und Anwendung von KI sowie zur Kompetenzbildung. Im Sinne der Third Mission werden in (öffentlichen) Diskurs-Formaten zu KI als Megatrend Akteur:innen in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik & Gesellschaft hinsichtlich ihrer ethischen und datenökologischen Verantwortung sensibilisiert. Das Poster zeigt den konzeptionellen Ansatz, den Umsetzungsprozess und die Kommunikationswege bei der Integration neuer Technologien in die Angebote des Lebenslangen Lernens auf.
„Neue Impulse für das Engagement in PC- und Internet-Treffs“ – Eine digitale Qualifizierung für ehrenamtliche Engagierte Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland 2022 startete das ZWW in enger Zusammenarbeit und mit finanzieller Förderung durch die Landesleitstelle „Gut Leben im Alter“ des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Digitalisierung und Transformation (MASTD) ein neues digitales Qualifizierungsangebot für ehrenamtlich Engagierte im Bereich digitaler Bildung für Ältere. Lernen in digitalen Räumen nachhaltig gestalten Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland Die erzwungene Digitalität von Lehrangeboten im Rahmen der Pandemie hat Lehrende wie Teilnehmende zunächst vor große Herausforderungen gestellt. Gleichzeitig konnte in diesem Rahmen aber auch eine enorme Beschleunigung sowohl des technischen Ausbaus wie auch der digitalen Kompetenzen auf Anbieter und Teilnehmendenseite verzeichnet werden. Im Rahmen eines Projekts an der Johannes Gutenberg-Universität wurde die Zeit der (rein) digitalen Lehre vor dem Hintergrund der Frage: Wie kann ein Theorie-Praxis-Transfer (auch) in digitalen Lehrsettings gelingen? systematisch analysiert und Erfolgsfaktoren für die Gestaltung von digitalen Lehr-Lern-Settings abgeleitet. Für Teilnehmende der wiss WB stellt die direkte Umsetzbarkeit von Inhalten in die Praxis den entscheidenden Mehrwert dar. Folgerichtig ist es für Anbieter hochrelevant, dass ihre in der Regel kostenpflichtigen Angebote genau diesen Mehrwert bieten. Lehrende der wissenschaftlichen Weiterbildung aus verschiedenen Themenfeldern wurden hierzu anhand von Leitfadeninterviews befragt und das entstandenen Material systematisch inhaltsanalytisch ausgewertet. In einem ersten Schritt wurde hieraus eine Methodensammlung entwickelt die in einem Matching-Verfahren mit Apps korreliert wurden. Darüber hinaus wurden die Ergebnisse mit einer quantitativen Umfrage unter Teilnehmenden aus dem entsprechenden Zeitraum zur Nachhaltigkeit und dem Mehr- bzw. Minderwert von digitalen Lernsettings abgeglichen. Im Ergebnis wurden Leitlinien für die E-Lehre formuliert. In einem weiteren Schritt sollen zielführende Blendend Learning Formate als Blaupausen entwickelt werden, die allen Lehrenden zur Verfügung gestellt werden sollen.
Entwicklung einer adaptiven und adaptierbaren ToDo-Liste in OpenOlat Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund Weiterbildende Fernstudiengänge zeichnen sich durch einen hohen Flexibilisierungsgrad aus, der den Bedürfnissen von Studierenden in verschiedenen Lebenssituationen entsprechen kann. Gerade diese Flexibilität verlangt im Alltag allerdings ein hohes Maß an Organisation und Selbststrukturierung. Gerade bei berufsbegleitend Studierenden ist der Wunsch nach optimierter Organisation und Überblick bezüglich der Anforderungen und Aufgaben im Studium präsent. Unabhängig von Präsenz- oder Blended Learning Studiengängen ist die daraus resultierende Zeitersparnis attraktiv. Als Strukturierungshilfe wird im Learning Management System OpenOlat eine ToDo-Liste angeboten, die sich jeweils adaptiv aus den belegten Kursen der Nutzenden speist und übersichtlich anstehende Aufgaben mit Fristen, Kursreferenzen und weiteren Informationen präsentiert. Die Liste ist individuell adaptierbar, sie lässt sich beliebig editieren und neben der automatischen Generierung von Aufgaben aus belegten Kursen auch um eigene Aufgaben individuell erweitern. So können auch persönliche Lern- und Kompetenzziele, interdisziplinäre Studieninhalte und private Anforderungen und Termine notiert werden. Neue, abgehakte und systemseitig als erledigt erfasste ToDos synchronisieren automatisch, sodass die ToDo-Liste stets aktuell gehalten wird. So wird eine engmaschige Begleitung des studieneigenen Workflows ermöglicht. Gegenwärtig erfolgt die Programmierung, mit der geplanten Umsetzung im Sommer bis Herbst 2023 steht dieses Tool allen OpenOlat-Nutzenden zur Verfügung – unabhängig von Studiengängen oder Status als Studierende, Verwaltende oder Lehrende.
Nutzung digitaler Technologien für Auswahl und Konfiguration wissenschaftlicher Weiterbildung: der selbstbestimmte Weiterbildungsweg 1Hochschule Merseburg, Deutschland; 2Hochschule Anhalt, Deutschland Digitale Technologien zur Kombination und Konfiguration individueller Weiterbildung: der selbstbestimmte Weiterbildungsweg Anja Bergner, Patrick Durst, Katrin Kaftan, Andreas Kröner Die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen (z. B. Digitalisierung, Demografie, Strukturwandel) verlangen passgenaue, individuelle und kürzere Weiterbildungsformate an den Hochschulen. Dieser Prozess der Individualisierung und Flexibilisierung der Weiterbildung ist unumkehrbar und nicht mehr aufzuhalten[1]. Bisher beschränkt sich die Nutzung digitaler Technologien zur Distribution von Weiterbildungsangeboten auf die Bereitstellung von Informationen auf den einzelnen Hochschul-Webseiten. Der Bildungskonfigurator WIBKO® (Landesportal Sachsen-Anhalt) unterstützt die Auswahl und Buchung einer individuellen und vor allem hochschulübergreifenden Weiterbildung und dient u. a. als Präsentations-, Beratungs-, Vermarktungs- und Buchungsplattform.[2] Dennoch stellt die Möglichkeit einer individuellen Kombination einzelner Module die Hochschulen bei der Veränderung der auf grundständige Studiengänge standardisierten organisatorischen Prozesse vor enorme Herausforderungen. [1] Kaftan, H.-J.; Kaftan, K.; Gröbel, G.: Nutzung digitaler Technologien für Auswahl und Konfiguration wissenschaftlicher Weiterbildung. In: Bravo Granström, M.; Koppel, K.; Stratmann, J. (Hrsg.), Digitale Transformation in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Wbv Media GmbH & Co. KG, Bielefeld 2023, S. 131 - 141. [2] Verbund der Hochschulen Anhalt, Harz und Merseburg im Projekt „Wissenschaftliche Weiterbildung für KMU in Sachsen-Anhalt”, Köthen, Mai 2022. | ||||||||||

